GALERIE

SELBSTBIOGRAPHIE 2006

Ich wurde 1954 in Budapest geboren. Dank einer Verwandten, die in Italien lebte, lernte ich die alte und neue Kunst Italiens kennen und fing mit 16 jahren an, mich für bildende Kunst zu interessieren.
Die Begegnung mit der Kunst Italiens und Transsylvaniens prägen mich und meine Werke bis auf den heutigen Tag.
Anfangs beschäftigte ich mich mit Fotographieren und fertigte Fotomontagen sowie Kollagen an.
Im jahre 1971 trat ich der Sektion Fotographie der alternativen Künstlergemeinschaft ORFEO unter Leitung des Graphikers Huba Bálványos bei, in dessen Werkstatt ich als Vorbereitung für mein geplantes Studium an der Kunsthochschule mit anderen jugendlichen Kandidaten zu zeichnen und zu malen begann. Nach den anfänglichen zeichnerischen Übungen fing ich recht bald an, mit verschiedenen Materialien und Techniken zu experimentieren.
Im September 1973 kam mein Sohn zur Welt, 1974 erkrankte ich an einer multiplex sclerose.

Seit 1975 male ich in der Regel mit Öl. Die Kunstgriffe dieser Technik eignete ich mir nach den Instruktionen von Gábor Karátson und István Nagy B. an. Meine Werke waren seit 1972  auf zahlreichen Gruppenausstellungen zu sehen. Im Jahre 1977 wurde dann meine erste individuelle Ausstellung im Budapester Burgviertel, im Ausstellungsraum der Technischen Universität (Szentháromság tér) eröffnet.
1979 erhielt ich an der internationalen Gemälde-Ausstellung S.I.L.P.A. in Rom einen Preis.
In den folgenden Jahren unternahm ich mit meinem Ehemann viele Reisen – wir besuchten fast alle Länder Europas.
Die Werke von Klimt, Chagall, Kandinsky und Klee trugen – natürlich je auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichem Masse – zu meiner künstlerischen Entwicklunk bei.


Ab 1993 stelle ich wieder regelmässig aus in der kleinen Galerie des Ateliers „Art Pont Studio“ (Stadtbezirk XI. Budapest, Bertalan Lajos Strasse), die mein Mann und seine Künstler Kollegen gegründet hatten.
Im Frühling 1996 fand eine weitere Ausstellung meiner Werke in Helsinki statt, im Kultur- und Informationszentrum der Ungarischen Republik. Im selben Jahr wurde ich Mitglied der „Gesellschaft ungarischer Künstler“, später Mitglied des „Vereins Ungarischer Kunstchaffender“.
Anfang 1996 gründete ich zusammen mit meinem Ehemann, dem Bildhauer István Kovács Haykovács die Künstlergemeinschaft M‘artisti Művek (in etwa: M’artisti Werke).
Unsere erste gemeinsame Ausstellung wurde im Frühling 1999 in der Galerie von Tóalmás eröffnet, eine weitere im Herbst desselben Jahres in der Stadtbibliothek der Stadt Nagykáta. Mit einem von uns beiden gemeinsam geschaffenen Kunstwerk einem Gemälde-Plastik-Mobil beteiligten wir uns an der Ausstellung „Rund-Schau“, die – organisiert von der „Gesellschaft Ungarischer Künstler“ – im Dezember 2000, in der Budapest Redoute (Vigadó) eröffnet wurde.
In die Budapester „Kunsthalle“ lud mich 2001 deren Hauptintendantin ein: meine Ausstellung „Farben des Friedens“ wurde am 26. Oktober eröffnet.


Mein körperlicher Zustand hat sich seit dem vorigen Herbst weiter verschlechtert, so dass ich den Pinsel ablegen musste. Allerdings verzichtete ich nicht auf die schöpferische Arbeit. Mit Hilfe von Haykovats entwickle ich die Erfahrung meiner Wettbewerbsleistungen weiter - wir arbeiten an gemeinsamen Kunstprojekten. Eine Liste meiner kollektiven und individuellen Ausstellungen liegt diesem Lebenslauf bei.


Márta Ilyés starb im Dezember 2008.

 

Individuelle Ausstellungen

1977   Budapest, Studentenwohnheim der TU
           Budapest, Bibliothek der „Ungarischen Werk für Schiff und Kranban
1993   Budapest, Galerie Art Pont
1994   Budapest, Schauspielhalle
           Budapest, Theater am Theresien-Ring
           Balatonfüred, Hotel UNI
1995   Budapest, Bücherhaus
           Budapest, Sporthalle
           Budapest, Kondor Restaurant
1996   Budapest, Galerie „Stützpunkt“
          Helsinki, Kultur- und Informationszentrum der UngarischenRepublik
          Budapest, Hotel Nemzeti
          Budapest, Künstlerklub des Ungarischen Nationaltheaters
1997   Budapest, „Loge Pallas“
1998   Tápiószentmárton, Gemeinschaftshaus der Gemeinde
1999   Tóalmás, Galerie Tóalmás
          Budapest, Galerie Perge
2001   Budapest, Kunsthalle „Farben des Friedens“
2002   Budapest, Blaue Galerie: Geisterbeschwörung
2003   Budapest, Ökollegium Artgalerie
2004   Austria, Schörfling am Attersee, Galerie Zwach

2008 Bálint Galéria és Kávéház, Budapest

 

Gruppenausstellungen

 

1972   Budapest, Gemeinschaftshaus Jókai – Klub
1973   Nagybátony, Gemeinschaftshaus
1974   Budapest, Rathaus
           Oroszlány, Rathaus
1977   Kulturzentrum der ungarischen Post „Visueller Monat“
1979   Budapest, Fáklya Klub
           Beverly Hills, Grand Hotel, Rom
1996   Pápa, Tage der Reitsport I.
           Szekszárder Gemälde-Triennale
1997   Újpester Galerie „Flachplastiken“
           Budapest Galerie „Budapest 125“
1998   Kaposvár, Pinakothek Vaszary Képtár
1999   II. Szekszárder Gemälde-Triennale: Buchstaben am Bild
2000   Szeged, Móra Ferenc Múzeum Gemäldegalerie:
           Eine andere Zeit, ein anderer Ort
           Budapest, Vigadó Galerie: „Rund- Schau“
           Szentendre, Kunstmühle „Corpus Regni“
2001   BÁV Ausstellungsraum: Bild-Paare
           Újlipótvárosi Klub-Galéria „Anziehungen“
2002   Szentendre, Kunstmühle,
          Ausstellung der Künstler des Komitats Pest
2003   Szeged Millennium Kaffehaus und Klub
2005   Kossuth Gemeinschaftshaus, Cegléd
           Béla Batók Gemeinschaftshaus, Nagykáta
2006   „Der Ton und das Bild“ Stadtisch Galerie, Mezőtúr
2007   „Mittel-Osten-Europaisch Ansichkarte“ Vaszary Bildgalerie,Kaposvár

2005   Bildungszentrum Cegléd
2006  „Bild und Ton”, Stadtgalerie Mezötúr
2007  „Ostmitteleuropäische Ansichtskarte”, Galerie Vaszary, Kaposvár

 

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